Loy Kratong / Yi Peng in Chiang Mai
Nach den ersten Eindrücken ging es dann müde nach Hause, da wir am Vormittag neben…
Dezember 2022
Für uns ging es nach 3 kurzen Tagen schon wieder weiter. Von Pai, im Norden Thailands, ging es auf die östliche Insel Koh Chang, nahe der kambodschanischen Grenze. Mit dem Auto knapp 1200 km, immer wieder unvorstellbar wie groß dann Thailand ist.
Pünktlich um 9.00 Uhr saßen wir bei kühlen 15 Grad ohne Sonne wieder auf unserem Zweirad um zurück nach Chiang Mai zu fahren. Nach einer erfrischenden ersten Stunde kam die Sonne durch die Wolken und wir konnten die Strecke zurück nach Chiang Mai genießen . Mit einigen Stopps erreichten wir unsere letze Unterkunft um unsere großen Backpacks wieder in Empfang zu nehmen.
Dann hieß es Abschied nehmen, von Chiang Mai und unserem Roller. Schnell wurde dieser zurück gebracht und noch ein kleines spätes Frühstück genossen. Dann ging es per Grab zum Bahnhof, wo der Nachtzug nach Bangkog auf uns wartete. Pünktlich um 15.30 Uhr ging die Fahrt los, die nach Plan 14.5 Stunden dauern sollte. Leider waren die späteren Züge schon ausgebucht gewesen, sonst hätten wir noch ein paar Stunden in Birds Cafe verbringen können .
Wir hatten Tickets für die zweite Klasse, die neben bequemen Sitzen auch ein Klimaanlage enthält. Sitzt man zunächst noch gegenüber, beginnt der Schaffner dann irgendwann die Betten zu bauen und auch zu beziehen. Wir versuchten das ganze etwas hinauszuzögern aber um 20.00 Uhr wurden dann auch unsere Betten gemacht. Da es ja noch früh war, versuchten wir zu zweit Platz in dem kleinen Bett zu finden (1,80m x 0.7m). Nach einigen Veruschen schafften wir es dann das wir beide bequem sitzen und noch einen Film schauen konnten. Danach kletterte Lisa hoch in ihr Etagenbett zum Schlafen.
An schlafen war jedoch nicht nicht wirklich zu denken, da der Zug mehr als nur ein bisschen ruckelte und die Klimaanlage auf gefühlte Minusgrade eingestellt war.
So fuhren wir durch die Nacht und kamen eine Stunde später als geplant in Bangkok an.
Dort ging es dann mit dem Taxi weiter zum Busbahnhof und dort in den Bus nach Trat. Alles stressfrei, da wir genug Zeitpuffer eingeplant hatten. Die Fahrt sollte dann ca. 6 Stunden mit Pausen dauern. Erschöpft von der Zugfahrt versuchten wir noch ein bisschen Schlaf zu bekommen, was uns dank der nicht ganz so guten Straßenverhältnisse und der Fahrweise des Busfahrers verwährt blieb. Fast am Ziel angekommen stoppten wir plötzlich. Es wurde Koh Chang und Koh Mak durch den Bus gerufen. Nach kurzer Nachfrage war dann klar, man kann hier aussteigen und wird zur Fähre gebracht. Kurzentschlossen packten wir unsere Sachen und stiegen aus. Zum Glück waren wir nicht allein. Nach kurzer Verwirrung war klar, das es man hier an der Abzweigung zur Fähre, Tickets für die Fähre und die Taxifahrt bekommt. Also Tickets zu fast normalen Preisen gekauft und warten bis das Taxi da war. Beim Warten lernten wir dann Claudia aus Österreich kennen. Auf dem Weg zur und auf der Fähre quatschten wir über unsere bisherigen Erlebnisse und tauschten Tipps und Tricks aus. Auf Koh Chang dann angekommen ging es ins Sammeltaxi was uns in unsere Unterkunft brachte. Der Weg dorthin war dann jedoch zunächst abenteuerlich. Hinter einem Hotel ging ein Schotterweg entlang der zu unserem Hotel führen soll. Nach 100 Metern fanden wir dann unsere Unterkunft und waren froh nach über 30 Stunden reisen am Ziel angekommen zu sein.
Hier hatten wir bei der Buchung besonderes Glück. Da auf allen anderen Inseln auf die wir wollten (Koh Samui, Koh Lanta, Koh Pangan, Koh Tao,…) das Wetter zu schlecht war, landeten wir hier auf Koh Chang im Papaya Cottage. Eine tolle kleine Anlagen (nur 6 kleine Bungalows und ein toller Garten) die von Pamela mit viel Liebe und Gastfeundschaft geführt wird. Vom ersten Moment fühlte es sich hier schon ein bisschen wie zu Hause an. Mehr hierzu dann in den folgenden Beiträgen.




Nachdem wir uns von der langen Anreise erholt hatten, ging es endlich an den Strand 🏖️ Der ist zwar nicht direkt an unserer Unterkunft war aber nur einen Katzensprung entfernt. Der Weg dorthin stellte sich als nicht ganz gewöhnlich heraus. Um an den Strand zu kommen, muss man an einem verlassenen Resort vorbei, über einen Holzsteg und dann über eine Brücke über den Fluss. Da ja bekanntlich der Weg das Ziel ist folgten wir diesen Pfaden und erreichten einen Traumstrand ☀️🌴🌊⛱️ Nach einem kurzem Spaziergang kehrten wir im empfohlenen Strandrestaurant ein. Unter Palmen luden wir unsere Akkus mit etwas kleinem zu Essen und Getränken wieder auf. Frisch gestärkt waren die nächsten Sonnenliegen uns und wir genossen den ersten Sonnenuntergang am Meer.
Nachdem die Sonne am Horizont verschwunden war, gingen wir auf Erkundungstour in unseren Ort. Dort gab es eine Vielzahl an unterschiedlichsten Restaurants und Geschäften. Nach mehr als zwei Wochen asiatischem Essen entschieden wir uns für einen Italiener. Was soll man sagen, Pizza und Pasta schmecken auch in Thailand lecker 😁🍕🍝
Am nächsten Tag ging es dann ausgeschlafen mit den Roller los die Insel erkunden. Das ist auf Koh Chang recht einfach, da es nur eine Hauptstraße gibt die je nach Richtung immer im Süden endet, aufgrund des Dschungels und der Berge jedoch nicht miteinander verbunden ist. Also rauf auf den Roller und los ging es. Überraschener Weise ging es ständig bergauf und bergab. Erster Stopp war der Lonley Beach. Um an diesen Strand zu kommen, muss man entweder in einem der angrenzenden Resorts wohnen oder einen der wenigen Pfade finden die zum Strand führen. Unser Weg führte durch ein kleines Cafe direkt am Meer, was wir kurzentschlossen zum frühstücken nutzten. Gestärkt mit Omelette und Reissuppe (bestes Frühstück überhaupt) ging es wieder mal abenteuerlich zum Strand. Leider war dieser nicht so paradiesisch schön wie es der Name erhoffen lässt. Viele Resorts, kaum Strand und viele Algen ließen uns recht schnell wieder umkehren. Also weiter über Stock und Stein zum Klong Kloi Beach. Hier gibt es viele kleine Unterkünfte und Strandbars und nur wenige Resorts. Wir fanden eine kleine schöne Strandbar mit zwei Liegen. Dort warfen wir unsere Sachen hin und endlich waren wir im Meer. Leider nur für kurze Zeit, da sich der Himmel immer mehr verdunkelte. Um nicht im strömenden Regen heimzufahren, packten wir also nach kurzer Zeit unsere Sachen zusammen und machten uns auf den Heimweg. Leider war der Wettergott nicht auf unsere Seite und so fuhren wir die Hälfte der Strecke im Regen nach Hause. Bei über 30 Grad im Schatten aber auch eine willkommene Abkühlung.
Nachdem wir wieder trocken waren ging es dann noch zum Abendessen ins Poke Bowl. Super lecker und auch noch Gesund was will man mehr ☺️
Von entspannten Tagen am Strand einer der wunderschönen Inseln, Erkundungstouren auf eigene Faust im Norden um Chiang Mai oder einem Besuch einer fairen Elefanten-Auffangstation –wir zeigen dir alle Sehenswürdigkeiten, Reise- und Insidertipps für deine Rundreise durch Thailand.
Hier findest du die einzelnen Reisetipps pro Ort als auch einen Guide für die Reiseplanung. Was muss ich einpacken? Wie finde ich eigentlich eine gute Unterkunft oder auf was muss ich beim Roller mieten achten?
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